Was sich in Googles Dokumentation geändert hat
Das Änderungsprotokoll von Search Central verzeichnet am 24. September eine Aktualisierung der VideoObject-Dokumentation. Google hat creator ergänzt, die Unterstützung für author genannt und die dokumentierten Interaktionstypen von interactionStatistic präzisiert. Das ist eine Klarstellung der Dokumentation, keine Ankündigung eines neuen Rankingfaktors oder einer garantierten Suchdarstellung.
VideoObject beschreibt ein Video und hilft Google, Titel, Thumbnail, Veröffentlichungsdatum und Urheber einzuordnen. Das Markup gehört auf eine Seite, auf der das Video tatsächlich angesehen werden kann. Verwenden Sie nur Eigenschaften, die den Inhalt zutreffend beschreiben, statt jedes optionale Feld auszufüllen.
Creator und author benennen die Urheber
Google dokumentiert creator und die Unterstützung für author als empfohlene Möglichkeit, die Person oder Organisation zu benennen, die ein Video erstellt oder veröffentlicht hat. Der Wert sollte dem tatsächlichen Credit entsprechen und einen Namen sowie, falls sinnvoll, eine Profil-URL enthalten. Eine bekannte Person sollte nicht als Urheber erscheinen, nur weil sie im Video vorkommt, es kommentiert oder moderiert.
Das Markup sollte mit der sichtbaren Seite übereinstimmen. Nennt der Credit ein Team oder Unternehmen, sollte das strukturierte Datenobjekt dem nicht widersprechen. Bei mehreren Beteiligten braucht es eine zutreffende, belegbare Darstellung. Metadaten erläutern Herkunft, ersetzen aber weder einen redaktionellen Credit noch Nutzungsrechte.
interactionStatistic nur mit echten Zahlen verwenden
Google beschreibt interactionStatistic als optionale Angabe zu Nutzerinteraktionen eines Videos. Dokumentiert werden WatchAction, LikeAction, CommentAction und ShareAction. Die Zahl muss aus einer echten Quelle und einer klaren Definition stammen. Schätzwerte, Seitenaufrufe als Wiedergaben oder frei erfundene Zahlen gehören nicht in das Markup.
Wenn eine Plattform Interaktionen auf besondere Weise zählt, dokumentieren Sie die Definition und halten Sie Seite und Markup konsistent. Werte können sich ändern und statische Zahlen veralten. Fehlen eine verlässliche Quelle oder ein Aktualisierungsprozess, ist es besser, die Eigenschaft wegzulassen.
Eine praktische VideoObject-Prüfung
Prüfen Sie zunächst, ob auf der Seite ein tatsächlich abspielbares Video vorhanden ist, Titel und Beschreibung dazu passen, das Thumbnail erreichbar ist und uploadDate das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum samt Zeitzone nennt. Google empfiehlt nach Möglichkeit eine direkte contentUrl oder alternativ eine embedUrl für den Player. Die URL sollte auf die Videodatei oder den Player und nicht nur zurück auf die Seite zeigen.
Gleichen Sie creator oder author, Dauer und Interaktionszahlen mit der sichtbaren Seite und der Datenquelle ab. Validieren Sie das JSON-LD und prüfen Sie die gerenderte Seite mit Googles Werkzeugen, auch nach der Veröffentlichung. Gültiges Markup allein macht eine Seite nicht automatisch für eine Funktion geeignet.
Strukturierte Daten beschreiben Inhalte, versprechen aber kein Ranking
Google erklärt, strukturierte Daten könnten beim Verständnis helfen und geeignete Videos könnten in verschiedenen Suchansichten erscheinen. Eignung garantiert weder ein Rich Result noch eine höhere Position. Suchsysteme berücksichtigen auch Qualität, Relevanz, technische Zugänglichkeit und die Verfügbarkeit einer Funktion.
Publisher sollten Schema präzise und mit vertretbarem Pflegeaufwand einsetzen. Ergänzen Sie nur vorhandene, vertrauenswürdige Angaben, stellen Sie das Video auf der Wiedergabeseite in den Mittelpunkt und entfernen Sie veraltete Werte. Die September-Klarstellung hilft bei Urheberangaben und Interaktionen; die redaktionelle Verantwortung bleibt beim Websitebetreiber.
Quellen und weiterführende Informationen
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